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Wie sich zu hohe Kaufpreisvorstellungen auf den Unternehmensverkauf auswirken

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Wie sich zu hohe Kaufpreisvorstellungen auf den Unternehmensverkauf auswirken

Ein Unternehmer, der sein Lebenswerk verkaufen möchte und einen Firmennachfolger sucht, hat in der Regel eine klare Kaufpreisvorstellung. Nicht selten klaffen hierbei jedoch Anspruch und Wirklichkeit auseinander, da viele Senior-Unternehmer eine überzogene Kaufpreisvorstellung haben und sich entsprechend negativ auf den Unternehmensverkauf auswirken kann. Wir sagen Ihnen, welche Faktoren bei der Ermittlung des Unternehmenswertes berücksichtigt werden und warum ein professioneller Unternehmensberater als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer geeignet ist.

Faktoren, die den Unternehmenswert beeinflussen

Die Ermittlung eines realistischen Kaufpreises im Rahmen eines Unternehmensverkaufes hängt von einer ganzen Reihe unterschiedlicher Faktoren ab. Dazu gehört zum einen die aktuelle Marktsituation sowie die Positionierung des Unternehmens im Wettbewerbsumfeld. Dabei spielen auch die strategische Ausrichtung sowie das Produktportfolio eine wesentliche Rolle. 

Außerdem ist das Wachstumspotential des Unternehmens ein wichtiger Faktor. Dabei müssen der Umsatz und der Gewinn genau analysiert werden. Zudem sollten mögliche Geschäftsrisiken berücksichtigt werden. Sollten beispielweise Märkte durch politische Entwicklungen wegbrechen, kann dies nachhaltigen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben. 

Hingegen kann die Exklusivität eines Produktes positive Auswirkungen auf den Kaufpreis des Unternehmens haben. So treiben Waren mit einem Alleinstellungsmerkmal und entsprechenden Patenten und Lizenzen den Kaufpreis in die Höhe. 

Schwankende Einnahmen, die in der Vergangenheit dokumentiert wurden, können den Preis dagegen drücken. Außerdem führt eine steigende Volatilität zu einem höheren Risiko für den Firmennachfolger bzw. den Käufer, was ebenfalls zu einem Preisabschlag führen kann.

In der Praxis prallen meist unterschiedliche Preisvorstellungen aufeinander

Beim geplanten Verkauf des Unternehmens spielen für den Bestandsinhaber natürlich nicht nur harte Fakten eine Rolle. Auch die subjektive Einschätzung ist für viele Unternehmer maßgeblich. So ist es mehr als verständlich, dass Verkäufer die Arbeit, Energie und die Lebenszeit in den Verkaufspreis einfließen lassen möchten, die sie meist mehrere Jahrzehnte für den Aufbau des Unternehmens investiert haben. Jedoch ergibt sich unter der Berücksichtigung der emotionalen Komponenten meist ein Verkaufspreis, der nicht marktgerecht ist. Nicht selten prallen in der Praxis zwei völlig unterschiedliche Preisvorstellungen seitens des Verkäufers und des potenziellen Firmennachfolgers aufeinander. 

Erfahrene Unternehmensberatung dienen als professionelle Vermittler

Es ist nachvollziehbar, dass der Verkäufer den bestmöglichen Preis für sein Lebenswerk erzielen möchte, aber auch der Käufer einen fairen Preis bezahlen will. Da sich die Preisvorstellungen allerdings meist schwer in Einklang bringen lassen, eignet sich ein erfahrener Unternehmensberater für Unternehmensnachfolge als Vermittler zwischen beiden Parteien. Aufgrund der umfassenden Marktkenntnisse sind Unternehmensberater in der Lage, einen realistischen Kaufpreis für das Unternehmen zu ermitteln und so für beide Vertragsparteien einen Kompromiss zu erzielen. So kann verhindert werden, dass die Verhandlungen zur angestrebten Unternehmensübernahme aufgrund zu weit auseinanderklaffenden Preisvorstellungen scheitern.
Unser Expertenteam von BOSS SCOUT steht Ihnen bei der Ermittlung eines realistischen Kaufpreises für Ihr Unternehmen zur Seite und begleitet Sie gern, gemeinsam mit erfahrenen Partnern, im gesamten Prozess des Unternehmensverkaufs. Jetzt kontaktieren
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